Streubobsternte am Schmandberg


Die Streuobstwiese am Schmandberg ist ein landschaftsprägendes Element von hohem Wert für den Naturhaushalt. Es gilt, sie und die in ihnen vorkommenden Vogel- und anderen Tierarten zu schützen.

Die Streuobstwiese ist im Eigentum der Stadt und wird vom HVV und der Edelobstbrennerei Bellersen betreut. Da nicht alles Obst genutzt werden kann, können auch einzelne Bäume/Sorten privat, gegen eine Spende für die Pflege, Werkzeuge und neue Bäume, geerntet werden.


Dabei gelten folgende Regeln:

  • Das Aufsammeln von Fallobst ist immer möglich!
  • Bei Verwendung eines Obstpflückers bitte darauf achten, den Baum nicht zu beschädigen und die Tiere und Kleinstlebewesen im Baum zu schonen!
  • Untersagt ist es, Äste der Obstbäume abzuschneiden, abzubrechen.
  • Die Bäume dürfen nur vorsichtig geschüttelt werden. Achtung bei herabfallenden Ästen!
  • Die Bäume dürfen nicht beklettert werden!
  • Die Wiese darf nicht mit Fahrzeugen befahren werden!
  • Überschüssige Mengen können gerne bei der Edelobstbrennerei abgegeben werden.
  • Die Ernte erfolgt immer auf eigene Gefahr, ein es wird keine Haftung übernommen. Beachten Sie die einschlägigen Unfallverhütungs-vorschriften. Achten Sie auf Ihre Sicherheit!
  • Die Wiese wird beweidet. Beachten sie die allgemeinen Regeln im Umgang mit Weidetiere, insbesondere:
    Ruhig verhalten. Weidevieh nicht erschrecken oder verscheuchen. Tore immer geschlossen halten.

 

Ansprechpartner:

HVV Bellersen
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Haus Krus

Das Haus des 2018 verstorbenen Horst-Dieter Krus wird aktuell unter Federführung der Stadt Brakel mit Unterstützung durch das Förderprogramm "Heimatzeugnis" des Landes NRW sowie mit ehrenamtlichem Einsatz zu einem zentralen Erlebnisort der Begegnung, der Tradition, des Wissens und des Austausches über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des ehemaligen Hochstifts Paderborn umgebaut.

 

Neuigkeiten über den Projektfortschritt:

Aktuell laufen für den Neubau in ehrenamtlicher Eigenleistung die Trockenbauarbeiten. Auch die Heizung läuft jetzt nach längeren Lieferschwierigkeiten, so dass nach nun endlich erfolgender abschließender Estrichtrocknung die Bodenarbeiten beginnen können.

Für den Altbau werden die erforderlichen Fassadenarbeiten erst im Frühjahr durchgeführt. Die aktuellen Temperaturen ermöglichen leider nicht mehr die fachgerechte Verabeitung der eingesetzten Materialien.

Als nächster Meilenstein werden im Altbau die Wände neu verputzt. Die erforderlichen Trockenbauarbeiten im Altbau werden ebenfalls in ehrenamtlicher Leistung fortgesetzt,

Ebenso ist - etwas beständiges Wetter vorausgesetzt - noch für dieses Jahr der Beginn der Herrichtung der Außenanlagen geplant.

Für die Konzeptionierung der geplanten Ausstellung haben wir eine Agentur gefunden. Hierzu starten in Kürze die Gespräche zur Abstimmung der Ausstellungsinhalte. Parallel laufen auch die ehrenamtlichen Archivierungsarbeiten des umfangreichen Nachlasses von Horst-Dieter Krus.

Insgesamt gestaltet sich der gesamte Baufortschritt etwas "zäh". Dies war im Frühjahr der Corona-Situation geschuldet, die teilweise das Handwerk, vor allem aber das Ehrenamt massiv ausgebremst hat. Aktuell bereiten der Handwerkermangel, ins Leere laufende Ausschreibungen sowie gestiegene Materialpreise Schwierigkeiten, die wir mit Umplanungen und vermehrtem ehrenamtlichen Engagement zu meistern versuchen.

 

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 Abbildung: Haus Krus nach Abschluß der vorbereitenden Rodungsarbeiten am 08.06.2020

 

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Abbildung: Erdarbeiten (September 2020)

 

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Abbildung: Arbeiten an der Betonsohle (November 2020)

 

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Abbildung: Gesamtperspektive (Dezember 2020)

 

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Abbildung: Stand der Rohbauarbeiten (Dezember 2020)

 

 

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Abbildung: Zimmerer-/Dacharbeiten (Anfang März 2021)

 

Die Planungen:

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 Abbildung: Ansichten des geplanten Bauvorhabens

 

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 Abbildung: Ansichten des geplanten Bauvorhabens

 

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Abbildung: Ansichten des geplanten Bauvorhabens

 

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Zum Hintergrund des Projektes:

Das Ziel

Im Rahmen des Vorhabens soll das Haus Krus zu einem Ankerpunkt westfälischer Heimatkunde und -pflege umgebaut werden. Das Haus soll ein zentraler Ort der Begegnung, der Tradition, des Wissens und des Austausches über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des ehemaligen Hochstifts Paderborn und des Corveyer Landes werden.

Der offizielle Spatenstich ist am Donnerstag, 01.10.2020 erfolgt.  Zum Spatenstich sind nachstehend verlinkte Artikel erschienen:

Westfalen-Blatt

Neue Westfälische

 

Die Unterstützer

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Brakel sowie beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderprogramm Heimatzeugnis). Weiterhin sagen wir allen Türöffnern, Mutmachern, kreativen Köpfen und Machern/Macherinnen herzlichen Dank für die bisherige Mithilfe! Unser besonderer Dank gilt dabei Herrn MdL Matthias Goeken, Herrn Bürgermeister Temme, den politischen Gremien der Stadt Brakel, den Mitarbeitern/innen der Stadt Brakel, den involvierten Akteuren der Heimatpflege, daneben aber vor allem auch den ehrenamtlich Engagierten vor Ort! 

Das Vorhaben

Das Haus soll ein zentraler Erlebnisort der Begegnung, der Tradition, des Wissens und des Austausches über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des ehemaligen Hochstifts Paderborn werden. Im Mittelpunkt des geplanten Vorhabens stehen dabei das Archiv aus dem Nachlass von Horst-Dieter Krus, eine Dauerausstellung zu den Themen Annette von Droste-Hülshoff / Die Judenbuche / historischer Hintergrund der Novelle sowie die Gebrüder Grimm / Romantikerkreis Bökerhof / Märchen sowie die Schaudestille der Edelobstbrennerei Bellersen. Daneben soll das Haus zukünftig als sozialer Treffpunkt der Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Bellersen und seiner Vereine dienen. 

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 Abbildung: Die Ansicht der aktuellen Planungen, rechts der Altbau, links der geplante Anbau

Der Anlass

Leider mussten das Kulturland Kreis Höxter, die Stadt Brakel sowie die Ortschaft Bellersen im Juni 2018 plötzlich und unerwartet Abschied vom langjährigen Orts- und Kreisarchivar Horst-Dieter Krus nehmen. Horst-Dieter Krus war hauptberuflich als Kreisarchivar des Kreises Höxter beschäftigt, weiterhin war er als Heimatgebietsleiter für die Kreise Paderborn und Höxter sowie als Ortsarchivar der Ortschaft Bellersen tätig. Darüber hinaus war er noch in zahlreichen weiteren Ehrenämtern der westfälischen Heimatpflege und -kunde, als Autor heimatkundlicher Bücher und Veröffentlichungen sowie in forschender Funktion, u. a. zu den realen historischen Hintergründen der Novelle „Die Judenbuche“ von Annette von DrosteHülshoff, tätig.

Der Krus-Nachlass umfasst u. a. eine Fachbibliothek mit etwa 20.000 Büchern und Schriften sowie verschiedene Sammlungen mit lokalem Bezug (z. B. eine geologische Sammlung). Der Nachlass des Heimatsgebietsleiters für das ehemalige Hochstift Paderborn beherbergt nicht nur die allgemein zugängliche Fachliteratur, sondern auch die in Eigenverlagen hergestellten Veröffentlichungen, Schriften und Bücher, Zeitungsartikel, kopierte Dokumente, etc..

Der Nachlass ermöglicht einen einzigartigen Einblick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des ehemaligen Hochstifts. Die vorliegende Buch- und Schriftensammlung dürfte im Bereich der Literatur mit Regionalbezug für das Hochstift einmalig sein. Sie bildet quasi das Gedächtnis des ländlichen Raumes im Bereich des ehemaligen Hochstifts Paderborn und des Corveyer Landes.

Der Krus-Nachlass umfasst ebenso ein umfangreiches Foto- und Diaarchiv mit einem Bestand von ca. 80.000 Bildern. Der Bildbestand zeigt die dörfliche und gesellschaftliche Entwicklung der Ortschaft Bellersen aus den vergangenen Jahrzehnten auf. Aufgrund seiner zahlreichen heimatkundlichen und -pflegerischen Tätigkeiten war Herr Krus anerkanntermaßen ein äußerst präziser Beobachter und Dokumentator von regionalen Sachverhalten und Zusammenhängen sowie des jeweils aktuellen Zeitgeschehens und Zeitgeistes in der Region und in Westfalen -dies spiegeln auch seine unzähligen Fotografien wider.

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Abbildung: Horst-Dieter Krus (1949-2018)

Zur Erhaltung und zum Schutz der Eigenart des Orts- und Straßenbildes werden für den Stadtbezirk Bellersen an bauliche Anlagen, Werbeanlagen und Warenautomaten besondere Anforderungen nach Maßgabe der nachstehenden Satzung gestellt.

Die Einhaltung der Satzung stellt zwingend einzuhaltendes Recht dar!

 

Ortsbausatzung der Stadt Brakel, Stadtbezirk Bellersen über die Gestaltung und Unterhaltung baulicher Anlagen

Anlage zur Ortsbausatzung

 

 

 

Schiedsamtsbezirk VI (Bellersen/Bökendorf/Hembsen) der Stadt Brakel:

Frau Carla Drewes 

 

Weitere Infos unter

Stadt Brakel / Schiedspersonen